Neuigkeiten

27.09.2012, 20:54 Uhr | Ronny Bereczki
Neues aus der CDU Fraktion
Sondersitzung der SVV am 26. September 2012 - Entscheidungen zu Freibad und Stadthafen
Themen auf der letzten Stadtverordnetenversammlung (SVV) waren die gemeinsame Freibad GmbH mit Kleinmachnow und Stahnsdorf, der geplante Teltower Stadthafen und der Nachtragshaushalt.
 
 
Seit vielen Jahren wird in der Region schon diskutiert, wie man gemeinsam das Kleinmachnower Schwimmbad sanieren und erhalten kann. Nun ist endlich eine Lösung gefunden, es soll eine gemeinsame GmbH gegründet werden, die Stadt Teltow hält 30,2 %, die Gemeinde Kleinmachnow 49,8 % und die Gemeinde Stahnsdorf 20 % der Anteile. Mehr als zwei Millionen Euro wird Teltow dafür allein in den Jahren von 2013 bis 2017 in die Hand nehmen.

Die CDU unterstützt dieses Projekt wegen seiner großen Bedeutung, insbesondere für die Kinder unserer Region. Dennoch stellte der Fraktionsvorsitzende Peter Trog klar, dass die Schmerzgrenze Teltows hiermit erreicht ist und  die genannten Kosten nicht weiter überschritten werden dürfen. 

Die SVV votierte mit großer Mehrheit für die Beschlussvorlage, damit hat Teltow als erste der drei Orte seine Zustimmung erteilt. Nun kommt es auf Kleinmachnow und Stahnsdorf an.
 
Eines der größten Projekte der kommenden Jahre in Teltow wird sicher der Stadthafen, nördlich der Altstadt am Teltowkanal. Wo jetzt noch eine Industriebrache das Bild prägt, sollen in einigen Jahren Boote anmachen und so Teltows historischen Kern auch vom Kanal aus erlebbar machen. Einerseits bedeutet dies erhebliche finanzielle Aufwendungen, über fünf Millionen Euro werden in den kommenden Jahren investiert. Andererseits wird dadurch die Lebensqualität in unserer Stadt aufgewertet, ein Nutzen der vielleicht nicht sofort an Zahlen messbar ist, aber Teltow auch künftig attraktiv macht.
In der SVV am 26.09. wurde der städtebauliche Vertrag mit der Firma Klösters geschlossen um die nötigen Grundstücke für den Hafen anzukaufen, aber auch um einen Rad- und Wanderweg entlang des Teltowkanals zu bauen.
Bebauungsplan und Flächennutzungsplan für das Gebiet wurden noch einmal zurück gestellt, da Genehmigungen hinsichtlich des Landschaftsschutzgebietes eingeholt werden müssen. Voranfragen stimmen positiv, dass dies schnell geschehen wird.
Die CDU wird in den kommenden Jahren darauf achten, dass die Kosten im geplanten Rahmen bleiben und die Realisierung sich nicht unnötig verzögert. Ein Chaos wie beim Großprojekt BER des Landes, darf es in Teltow nicht geben.
 
Um die beiden Vorhaben Freibad und Stadthafen finanziell abzusichern, war ein Nachtragshaushalt nötig. Dieser wurde ebenfalls mit einer breiten Mehrheit in der Teltower Stadtverordnetenversammlung beschlossen.
aktualisiert von John Kidd, 28.05.2019, 13:49 Uhr