Presse
29.01.2012 | Märkische Allgemeine Zeitung/ Stephan Reitzig
Kritik von der CDU und BIT - Peter Trog: „Wir greifen der Vertragsgestaltung in einem entscheidenden Punkt vor“

TELTOW -Mit den Stimmen von SPD und Linken, einer Zwei-Drittel-Mehrheit im Parlament, haben Teltows Stadtverordnete auf ihrer Sitzung am Mittwoch ihren Willen bekundet, als Organisationsmodell zur Sanierung des maroden Kleinmachnower Freibads eine gemeinsame Besitz-Betriebsgesellschaft zu wählen. Einer Überprüfung der Gemeinde Kleinmachnow zufolge kommt als mögliche Rechtsform eine GmbH oder eine GmbH & Co. KG in Frage.


23.01.2012 | Berliner Morgenpost/ Gudrun Mallwitz
Es gibt Menschen, für die ist Teltow nur eine Straße. Die Potsdamer Straße. Sie führt nach Potsdam - oder umgekehrt nach Berlin. Und sie beginnt da, wo die Fahnen von Burger King wehen, und endet auf Höhe von McDonalds. Dazwischen wechseln sich lang gezogene Industrie-Plattenbauten mit kühlen Büroglasgebäuden ab.

10.01.2012 | PNN/ Thomas Lähns
Der Abgeordnete Erhard Wigand ist tot
Teltow - Der Teltower Unternehmer und Kommunalpolitiker Erhard Wigand ist tot. Wie sein Unternehmen, die Biomalz Teltow Gewerbehof GmbH, gestern mitteilte, ist der 51-Jährige bereits am vergangenen Freitag in einer Berliner Klinik gestorben. Wigand hatte seit mehr als 20 Jahren ein schweres Herzleiden. Er wollte sich in diesem Monat einer Operation unterziehen und sei noch voller Optimismus und Lebenswillen gewesen, hieß es. Er soll in seinem Heimatort Kirn an der Nahe (Rheinland-Pfalz) bestattet werden.

10.01.2012 | Märkische Allgemeine Zeitung / Jürgen Stich
CDU macht weiter Druck

TELTOW - Der Teltower Landtagsabgeordnete Sören Kosanke (SPD) hat Medienberichte zurückgewiesen, nach denen er sich im Jahr 2008 einer „strafbaren Wahlrechtsverletzung“ schuldig gemacht haben soll. Sein Anwalt Johannes Eisenberg teilte gestern mit, dass „eine Strafbarkeit Kosankes ausgeschlossen“ sei. Wie berichtet, wird dem SPD-Politiker vorgeworfen, dass er am 28. September 2008 an der Kommunalwahl in Teltow teilgenommen habe, obwohl er noch nicht in der Stadt wohnte.


07.01.2012 | Märkische Allgemeine Zeitung/ Igor Göldner
Umweltbundesamt fordert andere Flugrouten
POTSDAM - Aufgrund der erheblichen Lärmauswirkungen im Umfeld des künftigen Flughafens in Schönefeld (Dahme-Spreewald) sollten einzelne Flugrouten erneut verändert werden. Das wird in einem Gutachten des Umweltbundesamts gefordert, das am Dienstag öffentlich präsentiert werden soll. Nach MAZ-Informationen betrifft das die Gebiete um den Wannsee im Westen Berlins und um den Müggelsee im Osten der Stadt. So sollen aus Lärmschutzgründen Flüge am Tag nicht – wie geplant – über den Wannsee führen. In der Zeit zwischen 22 und 24 Uhr sowie zwischen 5 und 6 Uhr ist dies wegen weniger Flugbewegungen sowie des bestehenden Nachtflugverbots von 24 bis 5 Uhr hingegen vertretbar.

24.08.2011 | Lausitzer Rundschau/ Johann Legner
Potsdam Ein partei-internes Treffen am Montagabend ist offenbar der letzte Anstoß für die CDU-Spitze des Landes gewesen, den bisherigen Kurs der Partei in Bezug auf den neuen Großflughafen in Schönefeld zu korrigieren.



24.08.2011 | Tagesspiegel/ Thorsten Metzner
Parteichefin Saskia Ludwig drängt auf Kursänderung. Sie reagiert auf die massiven Proteste – nachdem die CDU zehn Jahre lang fest hinter dem Flughafenprojekt stand. Ludwig nennt die Standortwahl eine Fehlentscheidung.

12.05.2011 | Märkische Allgemeine Zeitung/ Stephan Reitzig
Völkerfreundschaft: Spenden für Opfer des Tsunami in Sendai

TELTOW - Mit zehn Besuchern fing 2002 das traditionelle japanische Kirschblütenfest Hanami an. Ein Tisch, ein paar Stühle und ein Grill, mehr war nicht. Bei der mittlerweile zehnten Auflage wird an der Stadtgrenze Teltows zu Berlin in ganz anderen Dimensionen gefeiert. Verlässliche Zahlen gab es vom Veranstalter nicht, die Vorjahreszahl von 6 000 Gästen dürfte am gestrigen Sonntag aber erreicht worden sein.

Ursprung der Beziehungen zwischen Teltow und Japan war eine Pflanzaktion des Fernsehsenders Asahi TV Group, der 1989 an der Glienicker Brücke, am Pariser Platz in Berlin-Mitte und auf dem ehemaligen Teltower Grenzstreifen zwischen Seehof und Sigridshorst 10 000 Bäume pflanzen ließ.

Am frühen Sonntagnachmittag sind auf der Sigridshorster Bühne gedämpfte, melancholische Klänge des Chors der Berliner Liedertafel zu hören. Sie sind der Vorgeschmack auf das mittlerweile zehnte Hanami, das ganz im Zeichen der Solidarität mit den Japanern steht. Genauer gesagt mit einem Waisenhaus in der stark vom Tsunami betroffenen Millionenstadt Sendai. „Diese Solidarität von 1989 ist keine Einbahnstraße“, erinnerte die CDU-Landes-Chefin Saskia Ludwig an die edle Spende zum Fall der Mauer und an die vom Erdbeben verursachte Katastrophe vom März in Japan. Alle am gestrigen Sonntag gesammelten Spenden kommen der Kindereinrichtung zugute, denn das Waisenhaus braucht dringend einen Erweiterungsbau und eine Begegnungsstätte. Dort sollen Waisen an Pflegeeltern vermittelt werden, die ihre Kinder bei der Naturkatastrophe verloren haben.


09.05.2011 | Märkische Allgemeine Zeitung/
Peter Trog (CDU): "Das gibt einen Flächebrand"

POTSDAM-MITTELMARK - Es wird ernst: Auf tausende Grundstücksbesitzer im Potsdamer Umland kommen hohe Abgaben für die Modernisierung des Wassernetzes seit 1990 zu. Es geht um mehrere tausend Euro pro „altangeschlossenem“ Grundstück.

In Teltow-Seehof sind die ersten Schreiben bereits in den Haushalten eingetroffen, in anderen Gemeinden des Potsdamer Umlandes kündigt sich die Forderungswelle der Wasser- und Abwasserverbände an Grundstücksbesitzer wie ein Donnergrollen an.

„Das gibt einen Flächenbrand!“, warnt der Teltower CDU-Fraktionsvorsitzende Peter-Joachim Trog, der selbst einen Bescheid erhalten hat. Als Eigentümer eines rund 1000 Quadratmeter großen Grundstückes, das schon zu DDR-Zeiten am Wassernetz hing, soll er rund 3700 Euro an den Wasserverband entrichten.

 

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